Kolpingsfamilie ehrt treue Mitglieder

Das Gedenken an Adolph Kolping wird traditionell mit Neuaufnahmen und Ehrungen ergänzt.

Am ersten Sonntag im Dezember beging die Kolpingsfamilie Herzogenaurach ihren traditionellen Gedenktag. Nach der Messfeier in der St.-Otto-Kirche erfolgten im Saal des Pfarrzentrums die Neuaufnahmen und die Ehrungen.

Die Messfeier zelebrierte Präses und Stadtpfarrer Helmut Hetzel. In seiner Predigt ging Pfarrer Hetzel darauf ein, dass schon früh nach dem Tod von Adolph Kolping am 4. Dezember 1865 zahlreiche Gesellenvereine entstanden. Bereits als Schuhmachergeselle hatte Kolping erkannt, dass auch Arbeiter und Handwerker ein lebenswertes Leben verdient haben. Auch in unserer Zeit setzen sich die Kolpingsfamilien weltweit für andere Menschen ein. Denn es gelte auch heute noch, aufzustehen und sich gegen Ungerechtigkeit zu engagieren.



Im Pfarrzentrum begrüßte der Vorsitzende Dieter Lohmaier die Mitglieder. Lohmaier erinnerte daran, dass Adolph Kolping am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren wurde, aber am 4. Dezember, an seinem Todestag, sein Patronatsfest begangen werde. Danach wurden die Neuaufnahmen und die Ehrungen für langjährige Mitglieder vorgenommen.

So wurden Marianne Fellner, Monika und Johann Nendel, Susanne und Hans-Dieter Weilerscheidt neu in die Gemeinschaft aufgenommen.

Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurden Christian Baier, Konrad Gumbrecht, Georg Hußenether, Georg Maier und Bernhard Nix geehrt. 50 Jahre sind Konrad Eitel und Hans Lang dabei.

40 Jahre halten Rosi Dassler, Amanda Klinger, Agnes Scheer, Gerhard Hagen, Lothar Maydt und Rainer Seeberger Kolping die Treue.

Vor 25 Jahren wurden Silvia und Georg Gumbrecht, Ingrid und Helmut Sandel, Kerstin und Jürgen Spieß aufgenommen.

Fränkischer Tag vom 04.12.2018 - Manfred Welker