Christbaumverlosung bei der Kolpingsfamilie Herzogenaurach

Die Kolpingsfamilie Herzogenaurach erlöste bei ihrer traditionellen Christbaumverlosung 640 Euro.

Ihre Christbaumverlosung verbindet die Kolpingsfamilie Herzogenaurach mit ihrem sozialen Engagement. Der Erlös in Höhe von 640 Euro kommt auch in diesem Jahr sozialen Zwecken zu gute.

Am ersten Freitag im neuen Jahr war es wieder so weit, Dieter Lohmaier brachte die Gewinne in der Frischen Quelle unter das Volk. Durch die Spendenbereitschaft vieler Herzogenauracher Firmen und der Mitglieder konnte ein reichhaltiger Lostisch sowie ein über und über geschmückter Baum bereitgestellt werden. Die Mitglieder würdigten die Veranstaltung mit einer sehr guten Teilnahme, auch Stadtpfarrer Helmut Hetzel nahm mit Kaplan Tobias Fehn und Pater Ashok Antony Mathew daran teil.

1983 fand die erste Christbaumverlosung im Keller der "Krone" statt, dann im Nebenzimmer, schließlich im Gastraum. Moderator und "Christbaumexperte" Dieter Lohmaier ist seit nunmehr 32 Jahren für die Verlosung zuständig.

Der Lospreis betrug in diesem Jahr 1 Euro, "ist ja für einen guten Zweck", wie Lohmaier anmerkte. Jeder könne sich daher zehn Lose leisten. Außerdem waren die Lose in der Farbe "Kolpingorange" gehalten. Auch der Baum war etwas Besonderes: "Ein echter Biobaum - mit Zertifikat, von Peter Hußenether, wie in jedem Jahr!"

Launige Kommentare

Die Gewinne an die Frau bzw. den Mann brachten Lina Mundt, Louisa Hofmann, Emma und Julius Lohmaier sowie Paul Zitzmann und Felix Müller.

 

Lohmaier verstand es, auf amüsante Weise die Gewinne zu präsentieren und auch der Gewinnerin oder dem Gewinner schmackhaft zu machen. Oder er hatte den Trost parat: "Für die, die noch nichts gewonnen haben - die Spitze ist ja am Baum noch dran!"

Für Lacher sorgte er auch, als er sagte: "Eine LED-Taschenlampe für den nächsten Stromausfall." Mit: "Der Kalender gilt noch 361 Tage", pries er einen Kalender an, einen anderen mit "Ein Wandkalender für die schmalen Räume." "Für die Schönheit von innen - etwas zum Trinken" oder "Brexit Ausgabe - After Eight" lauteten andere Kommentare.

Mit Sprüchen wie "Ein Päckchen, weich, bitte melden, was drin ist" oder "Eine Tasse, wer hat noch nicht alle Tassen?" lockerte er die Preisvergabe auf. Die Spitze des Christbaums ging in diesem Jahr an Norbert Ohr.

Wichtiger Programmpunkt

Für den Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Dieter Lohmaier, ist die alljährliche Christbaumverlosung ein bedeutender Programmpunkt. "Früher haben das mehr Vereine gemacht", weiß er zu berichten. "Der Unterschied bei der Kolpingsfamilie ist allerdings, dass der Gewinn alljährlich sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt wird."

Die Christbaumverlosung der Kolpingsfamilie Herzogenaurach erbrachte auch in diesem Jahr wieder 640 Euro, die für einen sozialen Zweck Verwendung finden.

Fränkischer Tag vom 05.01.2019